Zeitmanagement einmal anders gedacht:

Was ist zu tun, wenn Ihre "Disziplin" manchmal nicht ausreicht um Ihre Ziele in entsprechender Zeit umzusetzen? Eine wichtige Frage, die immer wieder im Berufsalltag auftaucht ist diese: "Wie erreiche ich mehr Selbstdisziplin"?
Es gibt immer mehr Unterbrechungen und wir können diesem unregelmäßigen Rhytmus immer weniger entgehen. Selbst klar formulierte Ziele und Prioritäten werden durch den ständigen Richtungswechsel unerreichbar. Daran ändern auch Einsichten und Techniken, wie z.B.: "Gehe langsam, wenn Du es eilig hast", "Denke positiv", "schiebe nichts auf" und vieles andere, nur kurzfristig etwas.

Vor allem größere Ziele und Aufgaben, an denen man bereits häufiger gescheitert ist und die man dennoch für wichtig und bedeutend hält, verstärken das Problem. Eine Ursache scheint die folgende zu sein: Wenn wir unsere Ziele rein verstandesgemäß verfolgen, betrachten wir unsere bewussten und kognitiven Eigenschaften und Fähigkeiten, während andere Faktoren unbewusst wirken.

Unbewusste Faktoren haben, wie wir inzwischen wissen, den entscheidenden Einfluss auf unser Handeln. Wenn sie uns offenbar daran hindern unsere Ziele zu erreichen, werden sie meistens abgewertet und erhalten dann Bezeichnungen wie z.B. "innerer Schweinehund".

Um mit diesen "hinderlichen" Anteilen umzugehen, werden zunächst Lösungen versucht, die sich darauf konzentrieren, diese vermeintlich "schwachen" oder "hinderlichen" Faktoren zu besiegen und auszuschalten.

Solche Lösungsversuche schlagen jedoch meistens fehl und führen zur Verstärkung des Problems.

Erfolgversprechender sind Lösungsversuche, in denen sowohl bewusste als auch unbewusste Faktoren in die persönliche Zielsetzung integriert werden.